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DIE SOZIALWIRTSCHAFT: TRAGENDE SÄULE DER GESELLSCHAFT.

Eine Gesellschaft basiert auf mehreren starken Säulen. Die Sozialwirtschaft mit ihren Unternehmen und Leistungen stellt einer dieser wichtigen Säulen dar.
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Eine moderne, pluralistische Gesellschaft benötigt starke Säulen, um dauerhaft Wohlstand, Sicherheit, Frieden und soziale Gerechtigkeit gewährleisten zu können.

Eine starke, wettbewerbsfähige Wirtschaft ist eine dieser tragenden Säulen. Die Unternehmen der Privatwirtschaft bieten Arbeitsplätze, generieren Wachstum und bringen dem Staat wichtige Steuereinnahmen, die zur gesellschaftlichen Gestaltung verwendet werden. 

Ein gerechtes Bildungssystem, dass allen Menschen unabhängig von soziokulturellen Hintergründen die gleichen Chancen für Bildung bietet, stellt eine weitere wichtige Säule dar, um Wohlstand zu sichern und soziale Gerechtigkeit zu fördern.

Eine weitere wichtige Säule in unserer Gesellschaft ist die Arbeit der Sozialwirtschaft. Die Unternehmen dieser Branche leisten mit ihren Angeboten und Services einen erheblichen Beitrag für eine funktionierende Gesellschaft und stellen mittlerweile auch einen zentralen Wirtschaftsfaktor dar, der teilweise privatwirtschaftliche Branchen hinsichtlich Umsatz und Relevanz überholt hat.

SELBSTBILD, VERANTWORTUNG UND ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

Ein stetig steigender Bedarf an sozialtherapeutischen Leistungen ist ein Indiz für eine Verschlechterung der Lebensqualität einer Gesellschaft. Mit Ausnahme von Kitas, deren Bedarf ein positives Signal darstellen, zeigt das enorme Wachstum der Staatsausgaben für Sozialleistungen, das die Gesellschaft vor enormen Herausforderungen steht. Die Bedeutung der Sozialwirtschaft steht in einem Spannungsfeld. Einerseits  wirkt ein steigender Bedarf zukunftssichernd und steigert die Relevanz dieser Branche. Andererseits kann eine stetig steigende Nachfrage ethisch, moralisch und soziologisch nicht im Sinne der Sozialwirtschaft sein. Allem voran die Frage nach der Finanzierbarkeit wirft existentielle Fragen für die Zukunft auf. Getrübt wird das Gesamtbild durch einen steigenden Fachkräftemangel, der durch die demoskopischen Fakten verstärkt wird. Die Tatsache, dass erste Kommunen bereits Mittel für soziale Leistungen gestrichen haben, zeigt eindrücklich, das ein WEITER SO nicht die Maxime der Sozialwirtschaft darstellen kann. 

In Anbetracht der soziologischen und sozialpolitischen Kontexte steht die Sozialwirtschaft vor enormen Herausforderungen. Es stellt sich die Frage, welches Selbstbild die Unternehmen für die Zukunft entwickeln sollten, was Verantwortung der Sozialwirtschaft zukünftig bedeutet und welche Strategien und Handlungen die Zukunftsfähigkeit dieser Branche sichert ohne sich in der Selbstreferentialität zu verlieren.

Wie können oder müssen sich Organisationen weiterentwickeln, um staatlich, finanzielle Ressourcen weiterhin verantwortungsvoll zu nutzen? Wie gestaltet sich das Management sozialer Träger und Verbände? Was kann oder sollte diese Branche von anderen Branchen lernen? Welcher Anspruch ist zeitgemäß und trägt den Kontexten und Entwicklungen Rechnung?

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