
Die Basis jeder Organisation ist ihre Attraktivität. Nur attraktive Organisationen gewinnen Kunden, Mitarbeitende und wirken auf alle relevanten Stakeholder nachhaltig anziehend.
Welche Aspekte für die Attraktivität relevant sind ist abhängig von vielen Faktoren. Die spezifischen Kontexte des Marktes, das Leistungsangebot, Preis/Leistungsverhältnis, Qualität, Service, Sympathie, Stil, Haltung und die Positionierung.
Die Attraktivität einer Organisation manifestiert sich durch eine professionelle Markenarchitektur.
Werte, Haltung, Stil, Attribute sowie das Leistungsportfolio und die Positionierung auf dem jweiligen Markt sind die elementaren Bestandteile einer Brandingstrategie.
In einer Markenstrategie vereinen sich alle zentralen Aspekte einer Organisation. Im Gegensatz zum klassischen Leitbild, das sowohl statisch als auch primär nach innen gerichtet ist, ist eine Markenarchitektur nach innen und außen gerichtet, um proaktiv zu kommunizieren.
Eine Marke ist die DNA einer Organisation und ist das, was Stakeholder Denken und Fühlen, wenn sie an die Marke denken oder mit der Organisation in Berührung kommen.
Eine Marke ist die DNA einer Organisation.
Menschen erfassen alles in ihrer Umwelt primär über Oberflächen. Eine Marke kommuniziert ihre Werte, Attribute und Haltung an jedem Berührungspunkt, an dem Stakeholder mit der der Organisation in Kontakt treten.
Auf der Basis einer Kommunikationsstrategie mit definierten Zielen werden die Botschaften mit dem Marken-Design über ausgewählte Kanäle und einer klaren Strategie an die relevanten Stakeholder kommuniziert.

Die Attraktivität einer Organisation wirkt anziehend auf alle relevanten Stakeholder. Für das Behalten und Gewinnen von Beschäftigten ist das Employer Branding das wichtigste Element. Doch Employer Branding basiert auf einer Brandindstrategie und ist Teil einer Markenarchitektur, fokussiert auf eine bestimmte Zielgruppe, den Beschäftigten. Die Werte, Haltung, Stil und das Leistungsportfolio, das sich in einer Markenarchitektur manifestiert, wird beim Employer Branding lediglich geschärft und fokussiert. Ziel ist es, die Positionierung der Organisation als Arbeitgeber für Bestehende und neue Mitarbeitende klar, transparent und emotional zu transportieren auf allen relevanten Kanälen.
Wird ein Employer Branding ohne Markenstrategie konstruiert und implementiert, wirkt dies oft künstlich und aufgesetzt. Dies sorgt für fehlende Glaubwürdigkeit, das Ergebnis ist Vertrauensverlust.

Zum Employer Branding gehört der EVP (Employer Value Proposition), die EVP Umsetzung auf der Karrierewebseite, das Formulieren passender Bewerberenden Profile sowie die Candidate Journey (Reise des Bewerbenden beim Bewerbungsprozess) sowie das Onboarding.
Das Onboarding wird häufig vernachlässigt, da Organisationen den Bewerbungsprozess mit der Einstellung als erfolgreich abgeschlossen betrachten.

Doch der Onboarding Prozess ist ein elementarer Teil des Recruiting Prozess. Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Die ersten Eindrücke, Erlebnisse und Gefühle in einem neuen Job sind oft prägend für den Beziehungsaufbau zwischen Beschäftigten und Arbeitgeber.
Wenn hier keine positiven Erfahrungen gemacht werden und sich neue Mitarbeitende nicht entsprechend abgeholt fühlen, kann dies zu einer vorzeitigen Kündigung während der Probezeit führen. Damit ist der Recruiting Prozess gescheitert, die hohen Aufwände und Kosten waren umsonst und der Prozess muss von vorne gestartet werden.