MENSCHEN ERREICHEN UND BEWEGEN.

Die Relevanz der Sozialwirtschaft für die Gesellschaft kann nicht hoch genug bewertet werden. Dennoch gibt es eine gravierende Dysbalance zwischen der Relevanz und der Wahrnehmung in der medialen Welt, insbesondere bei social media.
Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein wesentlicher Aspekt ist das fehlende Verständnis des Trägers als Marke und in der Folge das Fehlen einer professionellen Markenkommunikation und den Prozessen für regelmässiges Publizieren von Inhalten.

Eine Marke wirkt durch Kommunikation.

Branding ist ein strategisches Management Werkzeug, dass Ziele der Organisation definiert und in der Folge dessen eine strategische Kommunikation initiiert, um diese Ziele zu erreichen.
Ohne eine Brandingstrategie fehlt in der Regel auch die darauf aufbauende Strategie für eine professionelle Kommunikation.

Die Wahrnehmung eines Trägers als Marke ist in der Sozialwirtschaft stark unterrepräsentiert. Das liegt vor allem an dem Selbstverständnis und Selbstbild. Proaktive, strategische und professionell gestaltete Kommunikation wird als überflüssiges Marketing wahrgenommen, das nicht so recht zum Image eines sozialen Trägers und der Wertematrix passt. Als Folge dessen findet auch kein Ressourcen- und Kompetenzaufbau statt, um eine strategische Kommunikation zu gestalten und auf verschiedenen Kanälen zu publizieren. 

Wahrnehmung entsteht durch Publizieren.

Da die Nachfrage von Leistungen das Angebot übersteigt, herrscht weniger Wettbewerb als in der Privatwirtschaft, wo Unternehmen um Kunden kämpfen und Marketing zum Unternehmensalltag gehört.
Daher ist die Motivation für eine professionelle Markenkommunikation niedrig und Investitionen in Kompetenzen diesem Bereich werden als überflüssig bewertet. 

Die Sozialwirtschaft ist ein Wissensspeicher.

Die Sozialwirtschaft mit ihren Verbänden und Trägern bietet nicht nur sozialtherapeutische Dienstleistungen, sondern ist darüber hinaus auch ein Wissens- und Kompetenzspeicher in den Fachbereichen Psychologie, Pädagogik, Therapie und Bildung. Diese Themen sind eine Art sozialpsychologisches Fundament unserer Gesellschaft und genießen daher sowohl eine große Relevanz als auch ein hohes Interesse in der Bevölkerung.
Aus dieser Perspektive ist das Publizieren von Inhalten weitaus mehr als Marketing, es ist Wissensvermittlung, die im günstigen Fall auch präventive Wirkung erzielen kann.

Das Publizieren sozialer Träger ist weit mehr als eine Leistungsschau.

Ratgeber, Fallstudien, Tipps und Einblicke in die tägliche Arbeit geht über eine Leistungsschau weit hinaus. Inhalte dieser Art bieten Menschen einen großen Nutzen in ihrer Lebensgestaltung, vor allem in Krisensituationen.
Da die Leistungen von sozialen Trägern aus staatlichen Mitteln finanziert werden und somit von allen Bürgern und Bürgerinnen getragen werden, steht die Sozialwirtschaft in einem besonderen Verhältnis zur Gesellschaft und trägt soziologische Verantwortung. 
Eine professionelle Kommunikation verschafft der Arbeit von sozialen Trägern mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung und bietet hilfreiche Informationen für Menschen außerhalb der Hemisphäre Sozialwirtschaft. Eine Win-Win Situation, die als Motivation und Treiber für Träger dienen sollte, 

 

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